Mittwoch, August 15, 2018

Breadcrumbs

Meichtry breaks Swiss swimming record

(swissinfo.ch and agencies/pbk) Swiss swimmer Dominik Meichtry has finished the world championships with a record Swiss time of 53" 54 in the 100-metre butterfly event.

However, his best time did not allow him to reach the semifinals at the World Championships in Shanghai.

He would have needed to swim a second faster to go further in the competition.

Meichtry, who comes from St Gallen, swam the distance in two hundredths of a second less than he did in the European championships in Budapest a year ago.

Flori Lang from Zurich experienced the same fate after his two events in the 50-metre crawl. His performance of 22" 80 put him in 31st place

To reach the top 16, he would have had to swim a time of 22" 33.

Results @ Omega Timing

WM Schanghai: Dominik Meichtry mit Landesrekord

(Valentin Oetterli - si/pbk) Dominik Meichtry hat in Schanghai drei Tage nach seiner WM-Finalteilnahme über 200 m Crawl den eigenen Schweizer Rekord über 100 m Delfin leicht verbessert. Zuvor war in China einzig Martina van Berkel über 200 m Delfin eine nationale Bestleistung gelungen.

Der St. Galler, eigentlich ein Crawlspezialist, senkte in seiner bevorzugten Nebendisziplin die persönliche Bestmarke von der EM in Budapest um 0,10 Sekunden auf 53,54. "Schweizer Rekord ist Schweizer Rekord, egal ob in einer Haupt- oder Nebendisziplin", stellte Meichtry danach klar. Der WM-Siebente über 200 m hätte sich sogar noch eine bessere Zeit erhofft, doch "ich war auf der zweiten Länge zu wenig schnell und auch der Anschlag war nicht perfekt."

Als 32. verpasste Meichtry die Qualifikation für die Halbfinals um rund eine Sekunde. "Das war mir im Vornherein schon klar, dass ich ausscheide. Für mich ging es einfach darum, Bestzeit zu erreichen, und das ist mir gelungen", erklärte Meichtry, dem dieses Unterfangen über 200 und 400 m Crawl nicht gelungen war. Ob die 100 m Delfin auch für Olympia ein Thema werden, weiss Meichtry noch nicht: "Mir macht es einfach Spass, diese Strecke zu schwimmen. Im Gegensatz zu den 200 Meter Crawl verspüre ich absolut keinen Druck. Ich konnte zudem nochmals zeigen, dass ich gut vorbereitet bin."

Mit Final "sehr zufrieden"

Meichtry kam mit einigen Tagen Abstand auch nochmals kurz auf seine WM-Finalpremiere zu sprechen. "Ich hatte zwar noch keine Zeit, das 200er-Rennen wirklich im Detail analysieren zu können. An einer WM ist halt immer so viel los. Doch nun kann ich sagen, dass ich sehr zufrieden bin. Ich war ja schliesslich mit all den grossen Namen im WM-Final, das ist doch gut", so der Schweizer Team-Captain. Unmittelbar nach dem Finalrennen am Dienstag hatte sich Meichtry noch darüber enttäuscht gezeigt, dass er gegenüber dem Halbfinal eine Position eingebüsst hatte und dass er nicht unter der 1:47er-Grenze angeschlagen hatte.

Lang wieder im Vorlauf out

Für Flori Lang war auch in seinem dritten Einsatz in Schanghai (nach 100 m Rücken und Crawl) nach dem Vorlauf Endstation. Der Teamsenior belegte in 22,80 über 50 m Crawl den 31. Platz. Für den Einzug in die Top 16 war eine Zeit von 22,33 gefordert.

"Das Rennen war nichts besonderes, aber sicher okay. Mein Ziel, hier Saisonbestzeiten zu schwimmen, habe ich bisher allerdings nicht erreicht", bemängelte der 28-jährige Zürcher. Er will in seinem letzten WM-Rennen (50 m Rücken heute Samstag) endlich den Cut überstehen. "Sehr gerne möchte ich mich in Schanghai endlich auch einmal am Abend präsentieren. Im Halbfinal wäre es dann toll, wenn ich den Turbo zünden könnte", hoffte Lang. Ein neuerliches Ausscheiden im Vorlauf fände er in seiner stärksten Disziplin "sehr deprimierend".

Resultate bei Omega Timing

WM Schanghai: Platz 7 für Meichtry bei WM-Finalpremiere

(Valentin Oetterli - si/pbk) "Leistung: gut, Medaillenchancen: null", so lautet in etwa die Kürzestfassung von Dominik Meichtrys WM-Final über 200 m in Schanghai. Der St. Galler Crawlspezialist klassierte sich in 1:47,02 im 7. Rang. Gold ging an Ryan Lochte (USA), der Landsmann Phelps schlug.

Meichtry gelangte in Schanghai als 26-Jähriger zu seiner Finalpremiere an Weltmeisterschaften. "Es war ein geiles Erlebnis", formulierte es der Schweizer Teamleader, der 2003 in Barcelona erstmals an einer WM teilnahm, salopp. "Ich liess mich durch nichts ablenken und konnte mich hier von Rennen zu Rennen steigern", freute sich Meichtry, der im Final nochmals 28 Hundertstel schneller war als 24 Stunden zuvor.

Als "schade" empfand er es hingegen, dass "es nicht für etwas mehr als den siebten Platz gereicht hat. Schön wäre auch gewesen, wenn ich eine 1:46er-Zeit erreicht hätte." Dazu fehlten ihm nur drei Hundertstel, zu einer Rangverbesserung aber schon 0,45 und zu seiner ersten Medaille auf der Langbahn gar 2,14 Sekunden.

Bestzeit ohne Ganzkörperanzug

Doch Meichtry darf mit seiner Leistung zufrieden sein, war er doch vor Schanghai nur die Nummer 22 des Jahres. Es zeigte sich auch in Schanghai, dass die 200 m Crawl die wohl am härtesten umkämpfte Strecke im Schwimmen sind. Auf dieser Strecke treffen sich die besten Sprinter mit den Top-Cracks der längeren Crawl-Distanzen.

Meichtry ist auf seiner Paradestrecke erst viermal schneller geschwommen, dabei trug er allerdings immer einen Ganzkörperanzug. So auch bei seinem Karrierehöhepunkt 2008 in Peking, als er Olympia-Sechster wurde. Meichtry sorgte gleichzeitig auch für die beste WM-Klassierung eines Schweizers seit Melbourne. Im März 2007 hatte Flavia Rigamonti WM-Silber über 1500 m Crawl gewonnen. 18 Monate später, nach Olympia in Peking, trat die Tessinerin zurück. An der WM 2009 in Rom stiess kein Schweizer in die Top 8 vor, wobei Meichtry als Neunter über 200 m auch etwas Pech hatte.

Ohne Druck Richtung London

Da der Ostschweizer in Schanghai gleich dreimal unter der Olympia-Limite blieb, kann er sich in Ruhe und ohne Qualifikationsdruck für London vorbereiten. "Schanghai hat mir gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin", ist Meichtry überzeugt. Er werde in seiner Trainingsgestaltung nichts ändern, es bleibe bei acht Einheiten im Wasser unter seinem bisherigen Trainer. Seit sieben Jahren trainiert und wohnt Meichtry in Kalifornien, zunächst an der Universität in Berkeley, ehe er vor knapp zwei Jahren nach Los Angeles in die stark besetzte Trainingsgruppe von Dave Salo wechselte.

Meichtry nur kurz vor Phelps

Dominik Meichtry vor Michael Phelps - dieser Traum währte nicht lange und fand nur bei der Präsentation des Finalfeldes statt. Doch auch der siegverwöhnte Superstar der Schwimmszene (14-mal Olympiasieger und 22-mal Weltmeister) musste die Überlegenheit eines Konkurrenten anerkennen. Der 200-m-Olympiasieger Phelps holte sich nur die Silbermedaille, er musste sich seinem Landsmann Ryan Lochte um 0,35 Sekunden geschlagen geben. "Ich darf mich nicht beklagen, denn ich bin über eine Sekunde schneller als vor einem Jahr. Wir sind auf dem richtigen Weg. Natürlich bin ich aber unzufrieden, dass ich nicht gewonnen habe", sagte Phelps.

Lochte gewann das hochklassige Rennen, in welchem fünf Schwimmer innerhalb von sechs Zehntel blieben, mit der Jahresweltbestzeit von 1:44,44. Der 26-Jährige aus Daytona, bisher trotz dreimal Olympia-Gold und siebenmal WM-Gold Phelps' "Schattenmann", schlug diesen erstmals überhaupt an einem Anlass der gesamten Weltelite. Der ein Jahr ältere Phelps erlitt damit in Schanghai bereits die zweite Niederlage und kann höchstens noch fünffacher Weltmeister werden. "Dieser Sieg gibt mir einen grossen Schub an Selbstvertrauen und führt dazu, dass ich diese Woche noch weitere Rennen gewinne", hoffte der Sieger.

Dritter wurde Titelverteidiger Paul Biedermann. "Irgendwie wollte ich mehr. Ich kann mich über diese Medaille noch nicht recht freuen", sagte der entthronte Doppel-Weltmeister aus Deutschland, nachdem er in Shanghai auch seinen zweiten Titel gegen Bronze eingetauscht hatte.

Resultate bei Omega Timing

WM Schanghai: Interview - Dominik Meichtry - "Bin stolz und enttäuscht zugleich"

(Valentin Oetterli - si/pbk) Dominik Meichtry (26) ist seit dem Rücktritt von Flavia Rigamonti nach den Olympischen Spielen 2008 das Aushängeschild von Swiss Swimming. Als Siebenter über 200 m Crawl sorgte der St. Galler für die erste Schweizer WM-Finalteilnahme seit 2007.

Dominik Meichtry, erstmals seit dem 6. Platz an den Olympischen Spielen in Peking standen Sie an einem Anlass der Weltelite wieder im Final. Wie war's?

Dominik Meichtry: "Ganz gut. Kurz vor dem Einlaufen ins Stadion schaute ich auf einen Bildschirm, wo alle Finalteilnehmer aufgelistet waren. Dass ich da dabei sein durfte, war wirklich geil."

Und das Rennen...

"Naja, das Rennen selber. So kurz danach weiss ich nicht so richtig, was ich davon halten soll."

Weshalb nicht?

"Ich habe zwiespältige Gefühle. Einerseits ist meine Mentalität die, dass wenn ich den WM-Final erreicht habe, ich dann auch um die Top-Plätze schwimmen will. Auch hatte ich den Ehrgeiz, unter eine Zeit von 1:47 zu kommen. Deswegen bin ich etwas enttäuscht."

Und andererseits?

"Gleichzeitig bin ich eben auch stolz. Der Kopf sagt mir, dass ich eine sehr gute Saison hinter mir habe. Es ging alles auf: Ich bin in den WM-Final gekommen und dort dann schneller als im Vorlauf und Halbfinal geschwommen. Das gibt mir Zuversicht und zeigt mir, dass ich eindeutig dort vorne hingehöre. Vergessen darf ich zudem auch nicht, dass ich nur als Weltnummer 22 nach Schanghai kam, nun bin ich in den Top 10. Ich bin meine beste Zeit ohne Ganzkörperanzug geschwommen. Und im Final wäre ich auch mit meinem Schweizer Rekord (1:45,80 - Red.) nur eine Position besser klassiert gewesen. In ein paar Tagen wird deshalb wohl auch bei mir die positive Sicht der Dinge überwiegen."

Was ist in einem WM-Final anders als bei einem Vorlauf?

"Die Anspannung ist sicher grösser. Dennoch konnte ich den Final geniessen. Dann habe ich auch als Letztes vor dem Start wahrgenommen, wie laut die Leute sind. Das Rennen über die 200 Meter war sicherlich eines der Höhepunkte der ganzen WM. Schön, dass ich als Schweizer dabei war."

Was fällt Ihnen zum Siegertrio Ryan Lochte, Michael Phelps und Paul Biedermann ein?

"Dass diese drei zusammen schon wahnsinnig viele Olympia- und WM-Medaillen gewonnen haben."

Sie gingen den Final um einige Zehntel langsamer an als die Rennen zuvor. War das bewusst?

"Das hat sich einfach so ergeben. Ich hätte erwartet, dass der Südkoreaner Park neben mir schneller beginnt, so wie bei seinem Triumph über 400 Meter. Im Nachhinein bin ich erstaunt, dass wir nach halber Distanz so langsam unterwegs waren. Doch ich habe nur Park und den daneben schwimmenden Biedermann wahrgenommen. Bis zu Lochte und Phelps sah ich nicht."

War es keine Option, dass Sie selber mehr die Initiative ergreifen?

"Ich habe vor dem Final lange mit meinem Trainer (Dave Salo - Red.) über die verschiedenen Taktiken gesprochen, wie ich das Rennen schwimmen soll. Die Taktik 'Ab wie eine Rakete' haben wir aber verworfen, weil ich sonst auf den letzten 25 Metern viel zu kaputt gewesen wäre. Wir haben uns dann für einen kontrollierten Wettkampf entschieden. Im Vorlauf bin ich noch vor allem mit Herz geschwommen, im Halbfinal war es dann eine Mischung aus Kopf und Herz und nun im Final überwiegend mit dem Kopf. Die WM hat mir gezeigt, dass diese Entwicklung die richtige ist und ich auch künftig so schwimmen muss, damit ich meine Ziele erreichen kann."

Die letzte Bahnlänge sind Sie wohl noch selten schneller geschwommen.

"Genau. Die Renneinteilung war wirklich sehr gut. Schanghai war eine gute Vorbereitung für die Olympischen Spiele in London."

Wie sieht Ihre Planung für die nächsten zwölf Monate bis zum Beginn der Sommerspiele aus?

"Ich schwimme gerne viele Rennen. Also werde ich im Herbst an ein paar Kurzbahn-Weltcups teilnehmen und dann wohl auch an der Kurzbahn-EM. Anfang Jahr folgen in den USA ein paar Grand-Prix-Meetings. Danach muss ich schauen, ob ich an die Schweizer Meisterschaften komme. Da ich die Olympia-Limite schon habe, muss ich das nicht unbedingt. Im Mai folgt dann wahrscheinlich die Langbahn-EM (in Antwerpen - Red.). Und dann geht es schon bald Richtung London."

Planen Sie Änderungen im Training?

"Nein, eigentlich nicht. Ich fühle mich durch Schanghai auf meinem Weg bestätigt. Es bleibt wahrscheinlich bei acht Trainingseinheiten im Pool pro Woche. Zwischendurch werde ich auch surfen gehen oder mache ich auch mal Yoga. Von den Strecken her sehe ich mich neben den 200 vor allem auch über 400 Meter. Dies trotz der Enttäuschung zum WM-Auftakt. Der Hunderter befindet sich momentan eher etwas im Hintergrund."

Resultate bei Omega Timing

The Betst bookmaker bet 365 best odds.
Follow Me
Full Reviw on best bokmaker Ladbrokes by l.artbetting.net
UK Betting sites