Mittwoch, August 15, 2018

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WM Schanghai: Durchzogener WM-Auftakt von Meichtry

(Valentin Oetterli - si/pbk) Dominik Meichtrys erster Einsatz im WM-Pool in Schanghai verlief nur halbwegs befriedigend. Als 22. über 400 m Crawl verpasste er die Finalteilnahme deutlich.

Der St. Galler ging seinen Vorlauf sehr schnell an und befand sich lange auf Rekordkurs. Auf den letzten 100 m verliessen ihn aber die Kräfte. Meichtry verpasste schliesslich in 3:51,32 seine persönliche Bestzeit deutlich. Anfang April war Meichtry in Eindhoven in 3:49,11 ein Schweizer Rekord gelungen. Vorlaufsschnellster über 400 m war der Chinese Sun Yang in 3:44,87, für den Final der besten acht hätte es eine Zeit von unter 3:47 gebraucht.

Ausser Meichtry stand in Schanghai am ersten von acht Wettkampftagen der Pool-Schwimmer keiner des Schweizer Quintetts im Einsatz.

Am ersten Wettkampftag der Schwimm-WM in Schanghai zeigten sich zahlreiche Olympiasieger von Peking 2008 in glänzender Form. So setzten sich über 400 m Crawl Park Tae-Hwan (SKor) und Federica Pellegrini (It) überlegen durch.

In den 4x100-m-Crawlstaffeln triumphierten die vier holländischen Olympiasiegerinnen sowie das australische Männer-Quartett. China hingegen blieb am ersten von acht Finalabenden noch ohne WM-Titel. Für die bislang einzige Medaille des Gastgebers sorgte vor rund 18'000 begeisterten Zuschauern im neu erstellten Oriental Sports Center von Schanghai der Teenager Sun Yang als Zweiter über 400 m.

In der Crawl-Staffel der Männer wurden die Olympiasieger aus den USA nur Dritte hinter Australien und Frankreich. Damit musste zugleich auch deren Superstar Michael Phelps, der in der Vergangenheit fast ausschliesslich Gold als (Medaillen-)Währung akzeptierte hatte, eine erste Niederlage hinnehmen. "Es stinkt mir, dass wir nicht so in die WM gestartet sind, wie wir das wollten. Doch diese Niederlage gibt uns Motivation für den Rest der WM", sagte der 14-fache Olympiasieger und 22-fache Weltmeister. Phelps besitzt in Schanghai noch sechs weitere Titelchancen, darunter vier in Einzelrennen.

Ausgangspunkt des knappen Erfolgs des überraschenden Teams aus Down Under war Startschwimmer James Magnussen, der in 47,49 die bisherige Jahresweltbestzeit über 100 m regelrecht pulverisierte. Er blieb damit auch nur rund sechs Zehntel über dem Weltrekord, den der Brasilianer Cesar Cielo 2009 in der Hochphase der Anzugs-Ära aufgestellt hatte.

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